Podcast „Lucretia, Role Model für Frauen der römischen Antike“
Lateinschüler*innen der siebten Klasse beschäftigten sich im Rahmen des Kompetenzmoduls „Der Mensch in seinem Alltag“ mit der Ausprägung von Geschlechterrollen im Alten Rom und nahmen zu diesem Behufe den von Titus Livius 1,57–59 in extenso dargelegten Mythos um Lucretia unter die Lupe. Die Gattin des Collatinus muss unter Androhung körperlicher Gewalt den sexuellen Übergriff eines Sohnes des verhassten Königs Tarquinius Superbus über sich ergehen lassen und wird dadurch unfreiwillig zum unmittelbaren Auslöser der Revolution gegen das Königshaus und der Etablierung der römischen Republik, sowie in weiterer Folge zum Fanal der Keuschheit für römische Frauen der augusteischen Zeit stilisiert. Wie lässt sich diese dramatisierende wie moralisierende Schilderung des Livius einordnen? Stellvertretend für all die mit faszinierendem Scharfsinn ausgearbeiteten Podcasts sei hier die Arbeit der unter dem Label „Die Altphilologen“ firmierenden Gruppe bestehend aus Franz & Nathanael verlinkt: